11.Spieltag: SV Zenting – TSV Schönberg 2:2

Gegen den TSV Schönberg wollte unsere Mannschaft die Scharte vom Spiel gegen Frauenau auswetzen, musste sich aber am Ende mit einem glücklichen Remis begnügen.



Trainer Erwin Barth änderte vor der Partie das Spielsystem, und ging wieder zur Viererkette über. Außerdem wurde besonderes Augenmerk auf die in allen Mannschaftsteilen zu verrichtenden Defensivaufgaben gelegt.  Im ersten Durchgang konnte dies sehr gut umgesetzt werden, unsere Mannschaft verteidigte konzentriert und lies so kaum klare Torchancen für den TSV zu. Im Offensivspiel konnte man dafür nicht wirklich überzeugen. Um dem Schönberger Pressing zu entgehen wurden meist lange Bälle in die Spitze geschlagen, welche für die Stürmer Michal Vesely und Marco Dichtl nur schwer zu verarbeiten waren. Nach einer intensiven, aber an Höhepunkten armen ersten Halbzeit wechselte man schließlich torlos die Seiten.
Nach dem Wechsel wurden wir wieder einmal kalt erwischt, und Schönberg ging in der 47. Minute in Führung. Im Anschluss steigerte sich unsere Mannschaft aber deutlich, und konnte so das Spiel immer mehr bestimmen. In der 57. Minute glich Michal Vesely nach Freistoß von Milan Prchlik per Kopf zum 1:1 aus. Das Tor gab weiteren Auftrieb, und Schönberg wurde nun deutlich in die eigene Hälfte zurückgedrängt. Bei einem der wenigen Gegenstöße forderten die Gäste vergeblich einen Foulelfmeter. Leider vergab unsere Mannschaft in dieser Phase vier absolut hochkarätige Chancen bzw. wurden diese vom starken Schönberger Torwart vereitelt. Wie es dann so im Fußball läuft kassierte man dann in der 82. Minute das 1:2, und schien wieder einmal auf die Verliererstraße gelangt zu sein. Die Mannschaft zeigte aber Moral, und kämpfte bis zum Schluss um doch noch zumindest ein Remis zu erreichen. Als dann Jesse Spatz über den rechten Flügel in den Strafraum zog konnte er nur mehr mit einem Foul gestoppt werden, und Schiedsrichter Bielmeier entschied auf Elfmeter. Diesen verwandelte Michal Vesely in der 89. Minute gewohnt sicher.
Obwohl man deutlich die besseren Gelegenheiten hatte, bleibt am Ende nur ein glückliches Remis, das in der derzeitigen Situation nicht so richtig weiterhilft.